Kanadische Härte

FILCOTEN besteht nordamerikanischen Materialtest.

Kanada ist ein Land der meteorologischen Extreme. Vom gemäßigten Klima über das sogenannte boreale Klima (lange, kalte Winter und kurze, mäßig warme Sommer) bis zum Polarklima – für jeden ist etwas dabei.

Die niedrigste je gemessene Temperatur lag bei -63°C, die höchste bei +45°C. Hinzu kommt, dass es innerhalb von wenigen Stunden zu extrem starken Temperaturschwankungen kommen kann. So kann es an einem Tag frühlingshaft und direkt am nächsten schon wie im tiefsten Winter sein. Zu behaupten, dass sei keine einfache Umgebung für Werkstoffe im Tiefbau, wäre noch untertrieben.


Ein Test, der die Spreu vom Weizen trennt.

Die Eignung von Materialien in dieser extremen Umgebung wird in Kanada mit einem Test der international anerkannten ASTM-Organisation gewährleistet – und auch FILCOTEN® hat sich diesem Test unterzogen. „Der Test überprüft die Widerstandsfähigkeit von Werkstoffen gegenüber drastischen Temperaturschwankungen“, erläutert Kastriot Malci, Techincal Support Manager bei Hydro BG, der BG-Tochter in Nordamerika, die ihren Sitz in Montreal hat.

INFOBOX

Am besten, wenn es am anspruchsvollsten ist.

Insbesondere anspruchsvolle Umgebungen zeigen, dass FILCOTEN® der ideale Werkstoff für Entwässerungsrinnen ist: Es verhält sich auch bei extremen Temperaturschwankungen stabil und weißt keinerlei Materialverlust auf. In Kombination mit der exzellenten Haftung eines zementgebundenen, mineralischen Werkstoffs ergeben sich zudem keine Infiltrationen von Wasser zwischen den Außenwänden der Rinne und dem umschließenden Beton.

Probleme durch Ausdehnungskoeffizienten bei Kunststoff- und Polymer-Rinnen.

Rinnenkörper aus Kunststoff oder polymeren Werkstoffen können hier Schwächen zeigen. Der Grund ist, dass deren Ausdehnungskoeffizient anders ist als der des Betons aus dem das umhüllende Fundament besteht. So können Risse und Fugen zwischen dem Rinnenkörper und der Betonfläche des Fundaments entstehen.
Mögliche negative Folgen sind: Wasserinfiltration am Übergang zwischen Rinne und den Elementstößen undsowie daraus resultierende Frostschäden mit Hebungen und Senkungen im Rinnenstrang.

FILCOTEN® auf einen Blick:

  • keine Veränderung des Rinnenkörpers auch bei extremen Temperaturschwankungen
  • kein Materialverlust
  • exzellente Haftung am Betonbett
  • keine Infiltrationen von Wasser
  • maximale Entwässerungsleistung

Aber dies sind nicht alle Vorteile unserer FILCOTEN® -Rinnensysteme. Gerne informieren wir Sie über das gesamte Leistungsspektrum. Für Informationsmaterial oder eine persönliche Beratung, senden Sie uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Extremes Abkühlen und extremes Erwärmen – und das 300 Mal in fünf Stunden.

Dabei wird das Material über viele Stunden immer wieder von +4°C auf -18°C abgekühlt und anschließend von -18°C auf +4°C erwärmt – eine Schwankung von 22°C. Diese Prozedur führten die unabhängigen Ingenieure von ASTM im Fall von FILCOTEN® über 300 Mal innerhalb von fünf Stunden durch. Das Ergebnis ist absolut überzeugend: Die getesteten FILCOTEN® -Werkstücke veränderten ihre Form durchschnittlich um 0,3% – im Grunde also gar nicht. Die getestete Ausdehnung lag im Schnitt bei lediglich 0,01 mm.

Zudem wurde wurden weder Risse noch Beschädigungen festgestellt, die geprüften Materialproben waren nach 300 Zyklen noch zu 100% intakt, es gab keinen kein Materialverlust. Spätestens hier erleidet normaler Beton deutliche Frostschäden.


„Wir sind jetzt zu 100% sicher, das FILCOTEN® überhaupt keine Probleme mit rapiden Temperaturschwankungen hat“, erklärt Malci zufrieden. Die Ingenieure von ASTM hätten dabei einen besonderen Ehrgeiz gezeigt, dasdass nicht heimische Material zu prüfen. „Sie wollten präzise wie die Österreicher sein, aber FILCOTEN® hat den Test locker gemeistert.“


Wer es in Kanada schafft, schafft es überall.

Mit diesem Ergebnis zeigt sich wieder einmal die große Überlegenheit des Werkstoffs FILCOTEN®. Man könnte fast meinen, das Material sei für europäische Anforderungen überqualifiziert, aber das Klima ist ja bekanntlich unberechenbar. Gut also, wenn man einen Werkstoff einsetzt, der sich schon in Kanada bewährt hat.

Kastriot Malci
Technical Support Manager
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