QUARTIER RIEDENBURG

Es gibt immer eine Lösung. Oder zwei.


Manchmal treffen wir bei Projekten auf unvorhergesehene Herausforderungen. Dann kommt es darauf an, spontan geeignete Lösungen zu finden, die sowohl die Wünsche der Bauherren als auch die technischen Vorgaben erfüllen.



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Auf dem Gelände der ehemaligen Riedenburgkaserne entstehen 316 neue Wohnungen für die verschiedensten Ansprüche von Familien, Singles, Alleinerziehenden und Senioren.
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Neues Wohnquartier für vielfältige Ansprüche

In Salzburg entstehen seit 2018 auf dem Gelände der ehemaligen Riedenburgkaserne 22 Gebäude mit 316 neuen Wohnungen für die verschiedensten Ansprüche von Familien, Singles, Alleinerziehenden und Senioren. Das einst durch eine hohe Mauer abgesperrte Gelände mit einer Größe von 35.000 Quadratmetern ist nun über Rad- und Fußwege von allen Seiten zugänglich. Der 5.000 Quadratmeter große Park mit Spielbereichen und neuem Kindergarten sowie zahlreiche Geschäftsflächen mit Platz für Arztpraxen oder Start-ups und ein Tagescafé mit Cateringbetrieb machen das Quartier attraktiv für die breite Bevölkerung. Erste Wohnungen wurden bereits übergeben.



Modernes Verkehrskonzept

Das Verkehrskonzept sieht eine Tiefgarage mit über 300 Stellplätzen und mehreren Ein- und Ausfahrten vor. Ergänzt wird diese durch 20 oberirdische Parkplätze für Lieferanten und Besucher, rund 830 Fahrradplätze und zwei Stellplätze und Ladestationen für Elektrofahrzeuge.



Tiefgarage vs. Entwässerung

Die Tiefgarage entpuppte sich während des Projekts als eine der größten Herausforderungen. Die ursprüngliche Planung sah für die Entwässerung der freibewitterten Oberflächen Punktabläufe vor. Bei einer darunterliegenden Tiefgarage wären dafür an mehreren Stellen Deckendurchbrüche nötig gewesen.

Markus Unterberger, Technischer Support bei BG-Graspointner, stellt fest:

Deckendurchbrüche hätten einen großen Aufwand verursacht und zusätzlich die Statik der Konstruktion geschwächt. Punktabläufe waren also keine Option.


Lösungssuche mit Erfolg

In enger Zusammenarbeit mit Albert Eberdorfer, Geschäftsführer der Geologie-Wasser-Umwelt GmbH, entwickelte Markus Unterberger alternative Lösungen.

Eberdorfer skizziert eines der Hauptprobleme bei diesem Projekt:

Durch die Tiefgarage gibt es teilweise kein brauchbares Gefälle. Außerdem sind die Ablaufhöhen sehr gering, weil die Tiefgaragenprofilierung und die Geländeoberkante in entgegengesetzter Richtung verlaufen.

Für die gemeinsam entwickelten Lösungen führten wir die hydraulischen Berechnungen durch. Um die erforderliche hydraulische Leistung zu garantieren, entschieden wir uns an einigen Stellen für die Verwendung breiterer Rinnen. Teilweise wurden auch einige der Anschlussflächen direkt an Hauptrinnen angeschlossen. An zwei Stellen auf dem Gelände, unter anderem am Spielplatz, waren Sonderkonstruktionen erforderlich. Da das Gefälle dort zu gering war, kamen besonders tiefe Rinnen zum Einsatz. In diese wurde ein Betonkeil betoniert, um ein künstliches Gefälle zu erzeugen. Hier erwies sich unser Rinnenmaterial FILCOTEN HPC als ideal, weil es durch seine mineralischen Materialeigenschaften eine sehr feste Verbindung mit den Betonkeilen eingeht. Auf diese Weise konnten wir ausreichende Bauhöhen erzielen. Das gesamte Abwasser geht über Ablaufleitungen in unterirdische Versickerungsanlagen. Belastete Wässer von Tiefgarage oder Parkflächen werden über den Kanal abgeführt.

Eberdorfer zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und begeistert vom Umweltgedanken der BG-Entwässerungssysteme. Nachhaltigkeit müsse sich durchsetzen, wo es geht.


Es ist sinnvoll, das Thema Entsorgung schon zu Projektbeginn mitzudenken. Ein Material, das zu 100 Prozent recyclebar ist, hat einen klaren Vorteil.


Gottfried Graspointner, Verkaufsberater bei BG-Graspointner, zieht ein positives Fazit und sieht mehrere Gründe für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei diesem Projekt:


Die größte Herausforderung war es, die technisch und wirtschaftlich beste Lösung zu finden und termingerecht zu liefern. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für Architekten, Planer und Bauherren konnten wir einmal mehr als Problemlöser da sein.


Suchen auch Sie nach Lösungen bei einem technisch anspruchsvollen Projekt? Wir unterstützen Sie gerne! Unter +43 (0)6233 8900-0 bzw. www.bg-graspointner.com erreichen Sie unsere Spezialisten für nachhaltige Entwässerung.



Verpassen Sie nicht die Fortsetzung:

Im zweiten Teil werfen wir einen genauen Blick auf das spannende Freilandkonzept für das Quartier Riedenburg. Nur auf unserem Blog.



Projekt-Steckbrief


Projektname: Quartier Riedenburg

Ort: Salzburg

Verbaute Rinnentypen: FCT pro G NW 150 // FCT pro V NW 100 // FCT pro V NW 100 mini H=80 // FCT pro V NW 150 mini H=170, H=120, H=100 // FCT pro V NW 200 // FCT pro V NW 200 mini H=200 // BG TE Terrassen-Schlitzrinne E, SW18, geschlossen, variable BH80-130 // BG-FA Fassadenrinne V RB 130, fixe Bauhöhe 55, beidseitig perforiert // BG-FA Fassadenrinne V RB 200, fixe Bauhöhe 55, beidseitig perforiert // BG-FA Fassadenrinne V RB 250, fixe Bauhöhe 55, beidseitig perforiert // BG-FA Fassadenrinne V RB 250, fixe Bauhöhe 90, beidseitig perforiert

Gesamtlaufmeter: 1.558 m

Services BG-Support: Hydraulische Berechnungen, Sonderkonstruktionen für künstliches Gefälle in besonders tiefen Rinnen,

Kunde/Bauherr: GSWB Salzburg

BG-Projektteam: Gottfried Graspointner, Markus Unterberger

BG-Handelspartner: Würth Hochenburger GmbH in Salzburg

Architekt/Planer: DI Albert Eberdorfer (Geologie-Wasser-Umwelt GmbH) // DI Mag. Otmar Stöckl (IB für Landschaftsplanung) Schwarzenbacher // Struber Architekten ZT GmbH // Fally & Partner Architekten ZT GmbH

Bauunternehmen: Generalunternehmer RHZ Salzburg // Garten-Landschaftsbau GmbH





Gottfried Graspointner
Sales advisor north Austria
BG-Graspointner GmbH
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